Ballaststoffe und die Ernährung Ihrer Katze

Hoher Ballaststoffgehalt und Gewichtsreduktion
Ballaststoffe und die Nahrungsprodukte für Katzen von Iams
Bei Ballaststoffen handelt es sich um eine Kohlenhydratart, die nicht von den Enzymen im Verdauungstrakt einer Katze verdaut werden kann. Ballaststoffe sind wichtig für die Gesundheit von Katzen, da sie Volumen liefern, das durch den Verdauungstrakt befördert wird. Einige Ballaststoffarten können im Verdauungstrakt fermentiert (von Bakterien aufgespalten) werden. Bei diesem Vorgang werden kurzkettige Fettsäuren (SCFA) erzeugt, die eine wichtige Energiequelle für die Zellen des Verdauungstrakts darstellen.
Was für Sie gut ist, muss nicht unbedingt für Ihre Katze gut sein.
Heute sind sich viele Menschen der Bedeutung von Ballaststoffen in der Ernährung bewusst. Studien, die die positive Auswirkung einer ballaststoffreichen Ernährung des Menschen zeigen, beeinflussen die Meinung vieler Menschen bezüglich ihrer eigenen Ernährung und der Ernährung ihrer Haustiere. Im Gegensatz zu Menschen sind Katzen Fleischfresser. Aus diesem Grund lassen sich ihre Nahrungsbedürfnisse besser mit Fleisch als mit pflanzlichen Stoffen befriedigen. Die Ernährungsbedürfnisse von Menschen sind also nicht mit den Ernährungsbedürfnissen von Katzen identisch!
Seit mehr als 50 Jahren studieren die Tiernahrungsexperten von Iams die bestimmte Ernährungsvarianten im Hinblick auf die Ernährungsbedürfnisse von Katzen.
Ballaststoffgehalt und Fermentierbarkeit
Forschungsergebnisse von Iams zeigen, dass der optimale Ballaststoffgehalt für gesunde Katzen 1,4–3,5 % beträgt. Bei dieser Menge ist eine maximale Verdaubarkeit der Nährstoffe gewährleistet. In bestimmten Situationen, beispielsweise bei einer Neigung zur Haarballenbildung, kann ein höherer Ballaststoffgehalt hilfreich sein.
Eine wichtige Eigenschaft von Ballaststoffen ist die Fermentierbarkeit, die angibt, wie leicht sie von den Bakterien aufgespalten werden können, die sich normalerweise im Darm befinden. Durch die Aufspaltung der Ballaststoffe werden kurzkettige Fettsäuren erzeugt, die die Darmzellen mit Energie versorgen. Verschiedene Ballaststoffarten weisen eine unterschiedliche Fermentierbarkeit auf. Zu den in Tiernahrung verwendeten Ballaststoffquellen gehören Zellulose, die kaum fermentierbar ist, Rübenfaser, die mäßig fermentierbar ist, sowie Gummiarabicum und Pektin, die hoch fermentierbar sein können. Forschungsergebnisse zeigen, dass angemessene Mengen mäßig fermentierbarer Ballaststoffe wie Rübenfaser die Energiezufuhr für den Darm sowie das Stuhlvolumen begünstigen, ohne jedoch negative Effekte wie voluminösen Stuhl oder Blähungen zu verursachen.
Hoher Ballaststoffgehalt und Gewichtsreduktion
In einigen Tiernahrungen zur Gewichtsreduktion wird eine hohe Menge kaum fermentierbarer Ballaststoffe verwendet, um den Kaloriengehalt einer Einzelportion zu reduzieren. Forschungsergebnisse von Iams zeigen, dass dies keine sinnvolle Vorgehensweise ist, da ein hoher Ballaststoffgehalt die Verdaubarkeit anderer Nährstoffe in der Nahrung reduzieren und dadurch den Nährwert der Nahrung verringern kann. Darüber hinaus stellen Tierbesitzer aufgrund der nicht verdaubaren Ballaststoffe ein erhöhtes Stuhlvolumen fest.
Ballaststoffe und die Nahrungsprodukte für Katzen von Iams
Wenn Sie eine Tiernahrung auswählen, sollten Sie unbedingt den Ballaststoffgehalt berücksichtigen. Bedenken Sie dabei jedoch, dass sich das Ballaststoffbedürfnis von Katzen von dem der Menschen unterscheidet. Eine angemessene Menge mäßig fermentierbarer Ballaststoffe wie Rübenfaser ist bei der Ernährung von Katzen nachweislich förderlich. Nahrung mit einer hohen Menge kaum fermentierbarer Ballaststoffe, durch die der Kaloriengehalt der Nahrung reduziert werden soll, ist für die Ernährung von Katzen nicht förderlich.
Alle Produkte von Iams enthalten die optimale Menge mäßig fermentierbarer Ballaststoffe, durch die ein gesunder Verdauungstrakt und das Wohlbefinden Ihrer Katze gefördert werden.

