Bauchschmerzen

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Grund zur Besorgnis?

Warum sich Katzen erbrechen

Vorbeugende Maßnahmen

Die richtige Ernährung

Bei Katzen treten deutlich häufiger Magenprobleme auf als Sie vermutlich erwarten würden. Wie können Sie jedoch feststellen, ob es sich um ein ernstzunehmendes Problem handelt?

Jeder Katzenbesitzer kennt die Warnhinweise für Magenprobleme bei einer Katze: trauriges Miauen, Würgen und der Versuch, sich zu erbrechen. Und plötzlich scheint die Katze wieder bei bester Gesundheit zu sein, während Sie noch den Teppich schrubben.

Sylvia Brandt ist mit diesem Szenario gut vertraut. Als Besitzerin von vier Maine-Coon-Katzen hat Sylvia Brandt schon so einige „Missgeschicke“ beseitigt. „Es passierte alle paar Monate“, sagt sie. „Abgesehen davon waren sie absolut gesund.“

Auch wenn dies kein besonders angenehmes Thema ist, scheinen Katzen sich beinahe auf Stichwort erbrechen zu können. Viele Katzenbesitzer nehmen dies als gegeben hin. Es muss jedoch nicht so sein. Wenn Sie wissen, wodurch Magenprobleme bei einer Katze ausgelöst werden und was sich dagegen unternehmen lässt, können Sie damit Ihre Beziehung zu Ihrer Katze verbessern.

„Das Füttern einer Premiumnahrung ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, auf die Magenprobleme Ihres Haustiers Einfluss zu nehmen.“

Grund zur Besorgnis?

Wiederholtes Erbrechen sollte auf keinen Fall ignoriert werden, da es zu Dehydrierung führen kann. Da Erbrechen bei Katzen jedoch häufig auftritt, stellt sich die Frage, wie Sie erkennen können, was normal ist und was nicht. "Als Faustregel kann man sagen, es ist 'normal', wenn sich eine Katze ein- bis dreimal pro Monat erbricht", sagt der Tierarzt Dr. William Folger.

Aus seiner Sicht liegt ein ernstzunehmendes Problem vor, wenn eine Katze sich über zwei bis drei Tage hinweg zweimal täglich erbricht. Wenn Ihre Katze nicht mehr frisst, Unterleibsschmerzen zu haben scheint, ständig würgt oder Blut erbricht, bringen Sie sie zu einem Tierarzt. Außerdem gilt grundsätzlich: Wenn Sie den Verdacht haben, dass ein anhaltendes Problem vorliegt, das schädlich für Ihr Haustier sein könnte, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Mit einem Besuch in der Praxis können Sie das Unwohlsein Ihrer Katze lindern und Ihre Sorgen zerstreuen.


Warum sich Katzen erbrechen

Viele Katzenbesitzer glauben, dass Haarballen daran schuld sind, dass sich ihre Katze erbricht. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund. „Es wäre fahrlässig anzunehmen, dass die meisten Fälle von Erbrechen bei Katzen durch Haarballen verursacht werden“, sagt Tierarzt Dr. William Folger. Zwei weitere häufige Gründe für Magenprobleme sind:

  • Zu schnelles Fressen. Gelegentlich fressen Katzen zu schnell zu viel. Wenn sich die Magenwand zu schnell ausdehnt, wird ein Signal an das Gehirn gesendet, dass das Fressen wieder hochgewürgt werden muss. In diesen Fällen stammt das Elend auf Ihrem Fußboden von diesem Hochwürgen, nicht von tatsächlichem Erbrechen. Wenn eine Katze Fressen hochwürgt, befördert sie Flüssigkeit und Nahrung aus ihrer Speiseröhre nach oben, indem sie ihr Maul öffnet. Beim Erbrechen wird das Fressen dagegen aus dem Magen nach oben befördert. Hochgewürgtes Fressen hat noch seine ursprüngliche Form und riecht unter Umständen vergoren. „Katzen, die zu schnell fressen, weil sie zu gefräßig sind oder durch den Kampf um den Futternapf unter Stress geraten, können das Fressen direkt wieder hochwürgen“, sagt die Tierärztin Dr. Sara Stephens. Katzenbesitzer sollten jedoch nicht davon ausgehen, dass das Hochwürgen immer durch zu schnelles Fressen verursacht wird. Es kann auch eine Reihe anderer Ursachen haben, wie Probleme mit der Speiseröhre, Blockaden im Verdauungstrakt, Haarballen oder Dehydrierung. Wenn das Problem fortbesteht, obwohl Sie Ihre Katze zu langsamem Fressen zwingen, wenden Sie sich an einen Tierarzt.

  • Neugier. Gras, Teppichfasern und Toilettenpapier sind nur einige Dinge, die Katzen unter Umständen verschlucken und später erbrechen. Beim Erbrechen handelt es sich um einen Schutzmechanismus. So reinigt die Natur das System. Gelegentlich kann Neugier jedoch zu gravierenderen Problemen führen. Wollfäden, Spielzeugteile und Federn sind bei verspielten Katzen sehr beliebt und können sich im Magen oder Darm festsetzen und so wiederholtes Erbrechen und ernsthafte Schmerzen verursachen. Wenn Ihre Katze diese Symptome zeigt, bringen Sie sie sofort zu einem Tierarzt. Häufig kann das Objekt nur durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden.


Vorbeugende Maßnahmen

Katzenbesitzer akzeptieren das Erbrechen ihres Haustiers häufig als natürlichen Teil des Katzenverhaltens. Nur weil Katzen übermäßig oft an Bauchschmerzen leiden, bedeutet dies jedoch nicht, dass Sie dies tatenlos hinnehmen müssen.

Eine einfache vorbeugende Maßnahme besteht darin, Ihre schnell fressende Katze zum langsameren Fressen zu zwingen oder ihr weniger zu fressen zu geben. Stephens empfiehlt, die Katzennahrung in kleineren Mengen bereitzustellen, den Futternapf etwas erhöht zu platzieren oder einen Gegenstand, beispielsweise einen Ball, in die Schale zu legen. Dadurch wird die Katze gezwungen, um den Ball herum zu fressen, und nimmt so die Nahrung langsamer auf. Achten Sie dabei allerdings darauf, dass der Ball so groß ist, dass er nicht verschluckt werden kann. In einem Haushalt mit mehreren Katzen müssen Sie die Katzen unter Umständen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten füttern, um Futterneid zu vermeiden.

Wenn einfache Lösungen nicht wirken, beobachten Sie das Fressverhalten und die Reaktionen Ihrer Katze. Sylvia Brandt versuchte beispielsweise, die Ernährung ihrer Katzen umzustellen. Sie stellte fest, dass ihre Katzen empfindlich auf Geflügel reagierten. „Seit ich Produkte von Iams füttere, erbrechen sie sich nur noch sehr selten“, sagt Brandt.

Bei chronischen Problemen sollten Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen.


Die richtige Ernährung

Wenn Sie Ihre Katze mit einer Premiumnahrung wie der von Iams® füttern, kann dies die Magenprobleme Ihres Haustiers reduzieren. „Normalerweise lassen sich die Probleme durch den Wechsel zu einer höherwertigen Nahrung beseitigen“, erklärt Stephens. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, damit der Nahrungswechsel bei Ihrer Katze so erfolgreich und angenehm wie möglich verläuft:

  • Gehen Sie langsam vor. Nehmen Sie die Umstellung schrittweise vor, damit der Gaumen und das Verdauungssystem Ihrer Katze sich anpassen können. "Achten Sie darauf, dass die Katze jeden Tag etwas frisst", rät Stephens. "Wenn eine Katze plötzlich mit dem Fressen aufhört, kann dies zu Leberproblemen führen."

  • Bieten Sie Anreize. Der Wechsel von Dosen- zu Trockennahrung oder umgekehrt sollte ebenfalls schrittweise erfolgen. Viele Katzen empfinden Dosenfutter als schmackhafter. Wenn Sie zu Trockennahrung wechseln, fügen Sie Wasser hinzu und erwärmen Sie sie leicht, um sie für Ihre Katze reizvoller zu machen. Entfernen Sie Nahrungsreste spätestens nach 20 Minuten, damit sie nicht verderben.

  • Wählen Sie die richtige Menge. Bestimmung der Futtermenge: Sie müssen das Alter, das Geschlecht, die Rasse, das Aktivitätsniveau und den Gesundheitszustand Ihrer Katze berücksichtigen. Besprechen Sie dieses Thema mit Ihrem Tierarzt und lesen Sie die Herstellerempfehlungen auf der Packung oder Dose. Premiumnahrung wie die von Iams® ist nährstoffreicher als viele Nicht-Premiumprodukte. Die empfohlenen Mengen können daher überraschend gering erscheinen.

  • Seien Sie aufmerksam. Wählen Sie nicht nur sorgfältig die richtige Menge, sondern wiegen Sie Ihre Katze auch regelmäßig und passen Sie die Futtermenge entsprechend an, nachdem Sie zu einer Premiummarke gewechselt haben. Vielleicht wirkt Ihre Katze zufrieden, wenn Sie ihr zu viel zu fressen geben. Mit der Zeit wird sie aber unter Umständen übergewichtig. Wenn Sie sich ein wenig Mühe geben, gehören Bauchschmerzen vielleicht schon bald der Vergangenheit an.

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